Aṅguttara Nikāya

Das Zehner-Buch

123–131. Keine Vollkommenheit außerhalb der Lehre

(123) Zehn Dinge, ihr Mönche, finden sich, rein und lauter, nicht außerhalb der Disziplin des Gesegneten. Welche zehn?

  1. Rechte Erkenntnis,
  2. rechte Gesinnung,
  3. rechte Rede,
  4. rechtes Tun,
  5. rechter Lebensunterhalt,
  6. rechte Anstrengung,
  7. rechte Achtsamkeit,
  8. rechte Sammlung,
  9. rechtes Wissen und
  10. rechte Befreiung.

(124) Diese zehn Dinge, wenn zuvor noch unaufgestiegen, steigen nicht auf außerhalb der Disziplin des Gesegneten.

(125)—bringen außerhalb der Disziplin des Gesegneten keinen Lohn und Segen.

(126)—enden nur in der Disziplin des Gesegneten in der Überwindung von Gier, Haß und Verblendung.

(127)—führen nur in der Disziplin des Gesegneten zur völligen Abwendung, Loslösung und Erlöschung; zum Frieden, zur Durchschauung, zur Erleuchtung, zum Nibbāna.

(128)—wenn zuvor unaufgestiegen, steigen, entfaltet und häufig geübt, nur in der Disziplin des Gesegneten auf.

(129)—bringen, entfaltet und häufig geübt, nur in der Disziplin des Gesegneten hohen Lohn und Segen.

(130)—enden, entfaltet und häufig geübt, nur in der Disziplin des Gesegneten in der Überwindung von Gier, Haß und Verblendung.

(131)—führen, entfaltet und häufig geübt, zur völligen Abwendung, Loslösung und Erlöschung; zum Frieden, zur Durchschauung, zur Erleuchtung, zum Nibbāna.