Aṅguttara Nikāya

Das Vierer-Buch

78. Reinheit der Gabe

Vier Arten der Gaben-Reinheit gibt es, ihr Mönche. Welche vier?

  • Es gibt da, ihr Mönche, eine Gabe, die rein ist seitens des Gebers, nicht aber seitens des Empfängers.
  • Es gibt eine Gabe, die rein ist seitens des Empfängers, nicht aber seitens des Gebers.
  • Es gibt eine Gabe, die weder rein ist seitens des Gebers, noch seitens des Empfängers.
  • Es gibt eine Gabe, die rein ist seitens des Gebers und auch seitens des Empfängers.

Wie aber, ihr Mönche, ist eine Gabe rein seitens des Gebers, nicht aber seitens des Empfängers? Da ist der Geber sittenrein, von gutem Charakter, die Empfänger aber sind sittenlos, von schlechtem Charakter.

Wie aber ist eine Gabe rein seitens des Empfängers, nicht aber seitens des Gebers? Da ist der Geber sittenlos, von schlechtem Charakter, die Empfänger aber sind sittenrein, von gutem Charakter.

Wie aber ist eine Gabe weder rein seitens des Gebers, noch seitens des Empfängers? Da ist der Geber sittenlos, von schlechtem Charakter, und auch die Empfänger sind sittenlos, von schlechtem Charakter.

Wie aber ist eine Gabe sowohl rein seitens des Gebers, als auch seitens des Empfängers? Da ist der Geber sittenrein, von gutem Charakter, und auch die Empfänger sind sittenrein, von gutem Charakter.

Diese vier Arten der Gaben-Reinheit gibt es, ihr Mönche.