Aṅguttara Nikāya
Das Fünfer-Buch
96–98. Unerschütterlichkeit II IV
Mit fünf Dingen ausgestattet, ihr Mönche, wird ein Mönch, der sich der Achtsamkeit bei Ein- und Ausatmung widmet, in gar nicht langer Zeit zur Unerschütterlichkeit vordringen. Welches sind diese fünf Dinge?
Da ist der Mönch nicht betriebsam, nicht geschäftig, genügsam und leicht zu befriedigen in seinen Lebensbedürfnissen. Er begnügt sich mit wenig Speise, ist dem leiblichen Genusse nicht zugetan. Er schläft wenig, pflegt der Wachsamkeit. Er ist wissensreich, hat sich ein großes Wissen angesammelt...
(Diese vierte Eigenschaft wird in den Texten 97 und 98 durch folgendes ersetzt:)
(97) Was da jene asketentümlichen, der Erschließung des Geistes förderlichen Gespräche sind, als wie Gespräche über Bedürfnislosigkeit, Zufriedenheit, Einsamkeit, Abgeschiedenheit, Willenskraft, Sittlichkeit, Sammlung, Weisheit, Befreiung und den Erkenntnisblick der Befreiung, solche Gespräche werden ihm nach Wunsch, ohne Mühe und Schwierigkeit zuteil.
(98) Er ist ein Waldbewohner, lebt in abgeschiedenen Behausungen.
(96–98) Er bedenkt wohl, inwieweit sein Geist Befreiung fand.
Mit diesen fünf Dingen ausgestattet, ihr Mönche, wird ein Mönch, der sich der Achtsamkeit bei Ein- und Ausatmung widmet, in gar nicht langer Zeit zur Unerschütterlichkeit vordringen.
(Im Rahmentext von No. 97 heißt es zu Beginn und am Schluß: ‚der die Achtsamkeit... entfaltet‘; in No. 98:... häufig betätigt.)