Saṃyutta Nikaya 11
Von Sakka
18. Verehrung durch Sakka (1)
Sāvatthī im Jetahaine (ist der Schauplatz).
Da nun redete der Erhabene die Bhikkhus an: „Ihr Bhikkhus!“ „Ja, Herrl“ erwiderten die Bhikkhus aufhorchend dem Erhabenen. Der Erhabene sprach also: „In früherer Zeit einmal, ihr Bhikkhus, redete Sakka, der Fürst der Götter, den Wagenlenker Mātali an: 'Schirre, lieber Mātali, den mit tausend edlen Pferden bespanntenWagen! Wir wollen in das Gartengrundstück uns begeben, das schöne Grundstück zu besehen.'
'Ja, Herr!' erwiderte, ihr Bhikkhus, der Wagenlenker Mātali aufhorchend Sakka, dem Fürsten der Götter, schirrte den mit tausend edlen Pferden bespannten Wagen und meldete Sakka, dem Fürsten der Götter: 'Geschirrt ist dir, Verehrter, der mit tausend edlen Pferden bespannte Wagen. Nun (tue), wofür du die rechte Zeit für gekommen hältst.'
Da nun, ihr Bhikkhus, stieg Sakka, der Fürst der Götter, von dem Palast Vejayanta herab und verehrte mit zusammen gelegten Händen die sämtlichen Himmelsgegenden.
Da nun, ihr Bhikkhus, redete der Wagenlenker Mātali Sakka, den Fürsten der Götter, mit der Strophe an:
'Dich verehren die Kenner der drei Wissenschaften und alle Edelleute auf Erden,
Die vier Großkönige und die ruhmreichen Dreißig (Götter):
Wer ist nun der Yakkha , den du, Sakka, verehrst?''Mich verehren die Kenner der drei Wienschaften und alle Edelleute auf Erden,
Die vier Großkönige und die ruhmreichen Dreißig (Götter).
Ich aber huldige denen, die, mit sittlicher Zucht ausgestattet,
lange Zeit geistiger Sammlung sich hingegeben haben,Die in vollkommener Weise von der Welt sich abgekehrt haben,
mit dem heiligen Wandel als ihrem Ziel,
Die Hausväter, die verdienstliche Werke tun, die tugendhaften Laien,
Die in Frömmigkeit ihr Weib ernähren, die verehre ich, Mātali!''Die besten sind es wahrlich in der Welt, die du, Sakka, verehrst;
Auch ich verehre sie, die du verehrst, Vāsava!'
Nachdem mit solchen Worten der Herrliche, der Götterkönig, der Gatte der Sujā, die sämtlichen Himmelsgegenden verehrt hatte, bestieg der Herrscher seinen Wagen.“