Saṃyutta Nikaya 22

Die Daseinsgruppen

51. Ergötzen und Leidenschaft I

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster des Anāthapindika.

Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: „Ihr Mönche!“—„Ja, o Herr“, antworteten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also:

„Die vergängliche Körperlichkeit, ihr Mönche, die erkennt der Mönch eben als vergänglich. Dies ist seine rechte Erkenntnis. Recht erkennend, wendet er sich ab. Durch Versiegen des Ergötzens kommt es zum Versiegen der Leidenschaft; durch Versiegen der Leidenschaft kommt es zum Versiegen des Ergötzens. Aufgrund der Versiegung von Ergötzen und Leidenschaft spricht man von einem befreiten, einem völlig befreiten Geist.“

(In gleicher Weise ausgeführt bei Gefühl—Wahrnehmung—Gestaltungen—Bewußtsein)