Saṃyutta Nikaya 35
Salāyatana
114–115. Māros Schlinge
Es gibt, ihr Mönche, durch das Auge ins Bewußtsein tretende Formen, durch das Ohr ins Bewußtsein tretende Töne, durch die Nase ins Bewußtsein tretende Düfte, durch die Zunge ins Bewußtsein tretende Säfte, durch den Körper ins Bewußtsein tretende Gegenstände, durch das Denken ins Bewußtsein tretende Dinge, die ersehnten, geliebten, entzückenden, angenehmen, dem Begehren entsprechenden, reizenden. Wenn sich der Mönch über diese freut, sie begrüßt, sich darauf stützt, dann heißt man den Mönch, ihr Mönche: In Māros Bezirk gegangen, Māro ausgeliefert, in Māros Schlinge abgeglitten, gebunden mit Māros Banden, dem Gefallen des Bösen überliefert.
Wenn sich aber der Mönch über jene nicht freut, sie nicht begrüßt, sich nicht auf sie stützt, dann heißt man den Mönch, ihr Mönche: Nicht in Māros Bezirk gegangen, nicht Māros Macht ausgeliefert, Māros Schlinge entglitten, befreit von Māros Banden, nicht dem Gefallen des Bösen überliefert.“