Saṃyutta Nikaya 38

Jambukhādaka

16. Dukkarapañhā Sutta

Zu einer Zeit weilte der Ehrwürdige Sāriputto im Lande Magadha beim Dorfe Nālako. Da nun begab sich der Pilger Rosenapfelesser (Jambukhādako) zum Erwürdigen Sāriputto, wechselte höflichen Gruß und freundliche denkwürdige Worte mit ihm und setzte sich zur Seite nieder. Zur Seite sitzend, sprach der Pilger Rosenapfelesser zum Ehrwürdigen Sāriputto:

„Was ist nun, Bruder Sāriputto, in dieser Lehre und Ordnung schwer zu tun?“

„Der Gang in die Hauslosigkeit, Bruder, ist in dieser Lehre und Ordnung schwer zu tun.“

„Wenn einer in die Hauslosigkeit gezogen ist, was ist dann für ihn schwer zu tun?“

„Daß ein Hausloser, Bruder, Lust dazu hat, ist schwer.“

„Was ist, Bruder, für einen, der dazu Lust hat, schwer?“

„Der Lehre lehrgemäß nachzufolgen, ist für einen, der Freude daran hat, schwer.“

„Wird nun ein Mönch, der lange der Lehre lehrgemäß nachgefolgt ist, ein Heiliger?“

„Nach nicht langer Zeit, Bruder.“