Saṃyutta Nikaya 43

Asaṅkhata

11. Maggaṅga Sutta

„Das Ungestaltete, ihr Mönche, will ich euch zeigen und den zum Ungestalteten führenden Pfad. Das höret!

Was ist nun, ihr Mönche, das Ungestaltete? Die Versiegung von Reiz, die Versiegung von Abwehr, die Versiegung von Verblendung, das nennt man, ihr Mönche, das Ungestaltete. Und was ist der zum Ungestalteten führende Pfad?

Den edlen achtfältigen Pfad. Da entfaltet der Mönch, ihr Mönche, rechte Ansicht, rechte Gesinnung, rechte Rede, rechtes Handeln, rechten Wandel, rechtes Mühen, rechte Achtsamkeit, rechte Einigung, die einsam gezeugten, entreizt gezeugten, ausgerodet gezeugten, die in Endsal übergehen.

Das nennt man den zum Ungestalteten führenden Pfad. So hab ich euch denn, ihr Mönche, das Ungestaltete gezeigt und den zum Ungestalteten führenden Pfad.

Was ein Meister, ihr Mönche, den Jüngern aus Wohlwollen und Mitempfinden, von Mitempfinden bewogen, schuldet, das habt ihr von mir empfangen.

Da laden, ihr Mönche, Bäume ein, dort leere Klausen. Wirket Schauung, ihr Mönche, auf daß ihr nicht lässig werdet, später nicht Reue empfindet: das haltet als unser Gebot.“