Saṃyutta Nikaya 45
Pfad
91–138. Ganges
In Sāvatthi.
„Gleichwie etwa, ihr Mönche, wie der Ganges, die Yamuna, Acītavatī, Sarabhū, Mahī, wie diese fünf großen Ströme nach Osten oder zum Weltmeer sich neigen, sich beugen, sich senken, ebenso nun auch, ihr Mönche, neigt sich ein Mönch, der den edlen achtfältigen Pfad ausbildet, zum Nirvāna, beugt sich zum Nirvāna, senkt sich zum Nirvāna.
Und wie? Da entfaltet der Mönch rechte Erkenntnis bis rechte Einigung, auf Einsamkeit gestützt, auf Entreizung gestützt, auf Auflösung gestützt, die in Loslassen übergehen.
Oder er entfaltet sie, die die Wegführung von Reiz, Abwehr und Verblendung zum Endziel haben. Oder er entfaltet sie, die ins Todlose eintauchen, zum Todlosen hinübergehen, das Todlose zum Endziel haben. Oder er entfaltet sie, die zum Nirvāna sich neigen, beugen, senken.“