Aṅguttara Nikāya

Das Einer-Buch

41–42. Der Reishalm

Dass, ihr Mönche, ein mit dem scharfen Ende nach unten gerichteter Reis- oder Gerstenhalm, wenn man mit der Hand oder dem Fuß an ihn stößt, die Hand oder den Fuß verletzen oder zum Bluten bringen könnte, das ist nicht möglich; denn der Halm ist ja verkehrt gerichtet. Ebenso, ihr Mönche, dass da ein Mönch mit verkehrt gerichtetem Geiste die Unwissenheit durchbrechen, das Wissen erwecken und das Nibbāna verwirklichen könnte, auch das ist nicht möglich; denn sein Geist ist ja verkehrt gerichtet.

Dass aber, ihr Mönche, ein mit dem scharfen Ende nach oben gerichteter Reis- oder Gerstenhalm, wenn man mit der Hand oder dem Fuß an ihn stößt, die Hand oder den Fuß verletzen oder zum Bluten bringen könnte, das ist wohl möglich; denn der Halm ist ja recht gerichtet. Ebenso, ihr Mönche, dass da ein Mönch mit recht gerichtetem Geiste die Unwissenheit durchbrechen, das Wissen erwecken und das Nibbāna verwirklichen könnte, das ist wohl möglich; denn sein Geist ist ja recht gerichtet.