Aṅguttara Nikāya
Das Zehner-Buch
167. Die edle Reinigung I
Beginn wie in Text 119. Die Erklärung der ‚Reinigung in der Disziplin des Edlen‘ lautet hier wie folgt:
„Da, Brahmane, überlegt ein edler Jünger also bei sich:
- ‚Dem Töten ist ein übles Ergebnis beschieden, gegenwärtig und in künftigem Dasein.‘ So überlegend, gibt er das Töten auf, reinigt sich vom Töten.
- Er überlegt bei sich: ‚Dem Nehmen von Nichtgegebenem
- dem verkehrten Wandel in Sinnenlüsten
- dem Lügen
- der Zwischenträgerei
- der rohen Rede
- dem Geschwätz
- der Habgier
- dem Übelwollen
- der verkehrten Ansicht ist ein übles Ergebnis beschieden, gegenwärtig und in künftigem Dasein.‘
So überlegend, gibt er verkehrte Ansicht auf, reinigt sich von verkehrter Ansicht. So, Brahmane, vollzieht sich die Reinigung in der Disziplin des Edlen.“
Schluß wie in Text 119.