Sutta Nipāta 5.7
Upasīva
Allein, o Sakka, die gewaltige Flut,
Nicht kann ich sie durchkreuzen ungestützt!
Verkünde einen Halt, o Alles-Seher,
Auf den gestützt, man diese Flut mag kreuzen!
‚Nichtirgendetwasheit‘ mit Achtsamkeit betrachtend,
Auf ‚Nichts ist da‘ gestützt, magst kreuzen du die Flut.
Die Sinnenlüste lassend und Gesprächen abhold,
Nach des Begehrens Ende trachte Tag und Nacht!
Bei allen Sinnenlüsten wer da gierbefreit,
Auf die ‚Nichtirgendetwasheit‘ sich stützt
Und andere (Stufen) hinter sich gelassen,
Des Wahrnehmungs-Bereiches höchster Freiung so ergeben,—
Mag dort er harren und nicht weiterwandern?
Bei allen Sinnenlüsten wer da gierbefreit,
Auf die ‚Nichtirgendetwasheit‘ sich stützt
Und andere (Stufen) hinter sich gelassen,
Des Wahrnehmungs-Bereiches höchster Freiung so ergeben,—
Er mag dort harren und nicht weiterwandern.
Wenn dort er harrt, nicht weiterwandert,
Gar viele Jahre, o du Alles-Seher,
Wird leidenschaftsgekühlt er ebendort befreit sein?
Wird das Bewußtsein schwinden einem solchen?
Gleichwie die Flamme, ausgelöscht durch Windes Macht,
Zu Ende kommt und nicht mehr in Benennung eingeht,
So auch, vom geistigen Daseins-Teil befreit, ein Muni,
Erreicht das Ende, geht nicht ein mehr in Benennung.
Er, der zum Ende ging, besteht er dann nicht mehr?
Ist er vielleicht für ewig dann genesen?
Das mögest, Muni, du mir gut erklären,
Denn wahrhaft hast durchschaut du diese Lehre
Kein Maß gibt es für ihn, der hin zum Ende ging.
Nicht gibt's ein Wort, durch das man ihn erfaßt.
Wenn alle Dinge völlig abgetan,
Sind abgetan auch aller Rede Pfade.