Aṅguttara Nikāya

Das Vierer-Buch

241. Die vier Asketen

‚Nur hier, ihr Mönche, findet man den ersten Asketen, hier den zweiten Asketen, hier den dritten Asketen, hier den vierten Asketen. Leer an Asketen sind die Schulen der Andersgläubigen.‘ Diesen rechten Löwenruf, ihr Mönche, lasset erschallen!

Welches aber, ihr Mönche, ist der erste Asket? Da ist ein Mönch nach dem Schwinden der drei Fesseln in den Strom eingetreten, den niederen Welten entronnen, gesichert, der vollen Erleuchtung gewiß. Das, ihr Mönche, ist der erste Asket.

Welches aber, ihr Mönche, ist der zweite Asket? Nach dem Schwinden der drei Fesseln und nach Abschwächung von Gier, Haß und Verblendung kehrt da ein Mönch noch einmal wieder. Nur noch einmal zu dieser Welt zurückgekehrt, macht er dem Leiden ein Ende. Das, ihr Mönche, ist der zweite Asket.

Welches aber, ihr Mönche, ist der dritte Asket? Nach dem Schwinden der fünf niederen Fesseln erscheint da ein Mönch unter den geistgeborenen Wesen wieder, und dort erlischt er vom Wahne, kehrt nicht mehr zurück von jener Welt. Das, ihr Mönche, ist der dritte Asket.

Welches aber, ihr Mönche, ist der vierte Asket? Durch Versiegung der Triebe gelangt da ein Mönch noch bei Lebzeiten in den Besitz der triebfreien Gemütserlösung und Weisheitserlösung, sie selber erkennend und verwirklichend. Das, ihr Mönche, ist der vierte Asket.

‚Nur hier, ihr Mönche, findet man den ersten Asketen, hier den zweiten Asketen, hier den dritten Asketen, hier den vierten Asketen. Leer an Asketen sind die Schulen der Andersgläubigen!‘ Diesen rechten Löwenruf, ihr Mönche, lasset erschallen!