Saṃyutta Nikaya 17
Gewinn und Ehre
23. Der einzige Sohn
So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster Anāthapindikas.
Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: „Ihr Mönche!“—„Ja, o Herr!“ erwiderten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also:
„Schlimm (in ihren Folgen), o Mönche, sind Gewinn, Ehre und Ruhm, einschneidend und harsch sind sie (in ihren Wirkungen), ein Hindernis bilden sie für die Erreichung der höchsten Bürdenfreiheit.
Eine vertrauenerfüllte Anhängerin, ihr Mönche, die ihren einzigen, geliebten, teuren Sohn ermahnt, mit Recht wurde sie ihn also ermahnen: ‚Solch einer werde, Lieber, wie Citta, der Hausvater, oder Hatthaka, der Ālaver !‘
Diese sind der Maßstab, ihr Mönche, diese sind das Vorbild für meine Laienjünger, nämlich Citta, der Hausvater, und Hatthaka, der Ālaver.
‚Wenn du aber, Lieber, aus dem Hause in die Hauslosigkeit hinausziehst, dann, o Lieber, werde solch einer wie Sāriputta oder Moggallāna!‘
Diese sind der Maßstab, ihr Mönche, diese sind das Vorbild für meine Mönchsjünger, nämlich Sāriputta und Moggallāna.
‚Nicht möge dich, Lieber, als einen Übungsergebenen, der das Ziel noch nicht erreicht hat, Gewinn, Ehre und Ruhm treffen!‘—Wenn, ihr Mönche, einen Mönch, der ein Übungsergebener ist, der das Ziel noch nicht erreicht hat, Gewinn, Ehre und Ruhm treffen, dann gereicht es ihm zum Hindernis.
So schlimm (in ihren Folgen) sind Gewinn, Ehre und Ruhm, einschneidend und harsch sind sie (in ihren Wirkungen), ein Hindernis bilden sie für die Erreichung der höchsten Bürdenfreiheit.
Daher, o Mönche, sollt ihr also üben: ‚Gewinn, Ehre und Ruhm, die uns entstanden, wollen wir aufgeben, und nicht sollen Gewinn, Ehre und Ruhm, die uns entstanden, unser Herz umstrickend (und darin haften) bleiben!‘
So, wahrlich, o Mönche, sollt ihr üben!“