Saṃyutta Nikaya 20

Gleichnisse

12. Der Schakal II

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster des Anāthapindika.

„Habt ihr wohl, ihr Mönche, in der Nacht, gegen Morgen zu, einen elenden Schakal schreien hören?“—„Ja, o Herr.“

„In diesem elenden Schakal, ihr Mönche, kann wohl noch irgendeine Erkenntlichkeit und Dankbarkeit vorhanden sein. Nicht aber ist in einem, der sich fälschlich als Sakyer—sohn bezeichnet, irgendeine Erkenntlichkeit und Dankbarkeit.

Daher, ihr Mönche, sollt ihr euch darin üben: ‚Erkenntlich wollen wir sein und dankbar. Auch Geringes, das man uns erwies, soll nicht verlorengehen.‘ So, ihr Mönche, sollt ihr euch üben.“