Saṃyutta Nikaya 23
Rādha
11. Māra
So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster Anāthapindikas.
Da begab sich der Ehrwürdige Rādha zum Erhabenen, begrüßte ihn ehrerbietig und setzte sich seitwärts nieder. Seitwärts sitzend sprach der Ehrwürdige Rādha zum Erhabenen also:
„Von Māra, spricht man, o Herr. Was nun, o Herr, ist Māra?“
„Die Körperlichkeit, o Rādha, ist Māra; das Gefühl, die Wahrnehmung, die Gestaltungen, das Bewußtsein, o Rādha, sind Māra.
So erkennend, o Rādha, wendet sich ein erfahrener, edler Jünger ab von der Körperlichkeit... “ (= 22.59)