Aṅguttara Nikāya
Das Einer-Buch
150–169. Lehre und Ordenszucht II
Diejenigen Mönche,
- die, was kein Vergehen ist, als ein Vergehen ansehen, und, was ein Vergehen ist, als kein Vergehen
- die ein leichtes Vergehen für ein schweres ansehen und ein schweres Vergehen für ein leichtes
- die ein beträchtliches Vergehen für ein nicht beträchtliches ansehen und ein nicht beträchtliches für beträchtlich
- die ein vollständiges Vergehen für ein unvollständiges ansehen und ein unvollständige Vergehen für ein vollständiges
- die ein sühnbares Vergehen für nicht sühnbar ansehen und ein nicht sühnbares Vergehen für sühnbar,
alle diese Mönche wirken vielem Volke zum Verderb, Unglück und Unheil, zum Verderb und Leiden für Himmelswesen und Menschen; sie schaffen sich große Schuld und bringen diese Gute Lehre zum Untergang.
Diejenigen Mönche aber,
- die, was kein Vergehen ist, als kein Vergehen ansehen und was ein Vergehen ist als ein Vergehen betrachten
- die ein leichtes Vergehen als leicht und ein schweres als schwer ansehen
- die ein beträchtliches Vergehen als beträchtlich ansehen und ein nicht beträchtliches als nicht beträchtlich
- die ein vollständiges Vergehen als ein vollständiges ansehen und ein unvollständiges als unvollständig, die ein sühnbares Vergehen als sühnbar ansehen und ein nicht sühnbares als nicht sühnbar,
alle diese Mönche wirken vielem Volke zum Segen, Wohl und Heil, zum Segen und Wohl für Himmelswesen und Menschen; sie schaffen sich großes Verdienst und festigen diese Gute Lehre.