Aṅguttara Nikāya
Das Vierer-Buch
234. Sonakāyana
Es begab sich Sikhā-Moggallāna, der Brahmane, dorthin, wo der Erhabene weilte,... und sprach zu ihm also:
„Vor einigen Tagen, Herr Gotama, kam der junge Brahmane Sonakāyana zu mir und sprach: ‚Der Asket Gotama lehrt das Nichttun (akiriyam) aller Taten. Insofern er aber das Nichttun aller Taten lehrt, lehrt er die Vernichtung der Welt. Denn die Taten sind ja das wahre Wesen der Welt, auf die Verrichtung von Taten ist die Welt gegründet.‘“
„Nicht einmal vom Sehen her, Brahmane, kenne ich Sonakāyana, den jungen Brahmanen. Wie kommt er da zu solcher Rede?
Vier Arten des Wirkens wurden von mir kundgetan, nachdem ich sie selber verstanden und erfahren habe. Welche vier?
Es gibt, Brahmane, ein dunkles Wirken, das dunkle Früchte bringt. Es gibt ein lichtes Wirken, das lichte Früchte bringt. Es gibt ein teils lichtes, teils dunkles Wirken, das teils lichte, teils dunkle Früchte bringt. Es gibt ein weder lichtes, noch dunkles Wirken, das weder lichte, noch dunkle Früchte bringt und zu des Wirkens Erlöschen führt.“