Aṅguttara Nikāya

Das Vierer-Buch

255. Edle und unedle Ziele

Vier unedle Ziele (pariyesanā, wtl: Suche) gibt es, ihr Mönche. Welche vier?

  • Da sucht einer, selber dem Altern unterworfen, das, was dem Altern unterworfen ist.
  • Selber der Krankheit unterworfen, sucht er das, was der Krankheit unterworfen ist.
  • Selber dem Sterben unterworfen, sucht er das, was dem Sterben unterworfen ist.
  • Selber dem Schmutze (samkilesa;die sittlichen und geistigen Befleckungen) unterworfen, sucht er das, was dem Schmutze unterworfen ist.

Diese vier unedlen Ziele gibt es, ihr Mönche.

Vier edle Ziele gibt es, ihr Mönche. Welche vier?

  • Da schaut einer, selber dem Altern unterworfen, das Elend des Alterns und sucht nach dem nie alternden höchsten Frieden, dem Nibbāna.
  • Selber der Krankheit unterworfen, schaut er das Elend der Krankheit und sucht nach dem krankheitslosen höchsten Frieden, dem Nibbāna.
  • Selber dem Sterben unterworfen, schaut er das Elend des Sterbens und sucht nach dem unsterblichen höchsten Frieden, dem Nibbāna.
  • Selber dem Schmutze unterworfen, schaut er das Elend des Schmutzes und sucht nach dem unbefleckten höchsten Frieden, dem Nibbāna.

Diese vier edlen Ziele gibt es, ihr Mönche.