Aṅguttara Nikāya

Das Dreier-Buch

110. Das Gleichnis vom Giebelhause II

Es sprach der Erhabene zu Anāthapindika, dem Hausvater, also:

„Läßt man, o Hausvater, den Geist verkommen (vyāpannam), so werden auch die Taten in Werken, Worten und Gedanken verkommen und man hat keinen guten Tod, keine glückliche Sterbestunde.

Gleichwie, o Hausvater, bei einem schlecht gedeckten Giebelhause, Giebel, Dachsparren und Mauern verkommen, ebenso auch werden, wenn man den Geist verkommen läßt, die Taten in Werken, Worten und Gedanken verkommen und man hat keinen guten Tod, keine glückliche Sterbestunde.

Läßt man aber den Geist nicht verkommen, so werden auch die Taten in Werken, Worten und Gedanken nicht verkommen. Läßt man seine Taten in Werken, Worten und Gedanken nicht verkommen, so hat man einen guten Tod, eine glückliche Sterbestunde.

Gleichwie, o Hausvater, bei einem gut gedeckten Giebelhause Giebel, Dachsparren und Mauern nicht verkommen, ebenso auch werden, wenn man den Geist nicht verkommen laßt, auch die Taten in Werken, Worten und Gedanken nicht verkommen und man hat einen guten Tod, eine glückliche Sterbestunde.“