Saṃyutta Nikaya 17

Gewinn und Ehre

1. Grausam

So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster Anāthapindikas.

Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: „Ihr Mönche!“—„Ja, o Herr!“ erwiderten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also:

„Schlimm (in ihren Folgen), o Mönche, sind Gewinn, Ehre und Ruhm, einschneidend und harsch (katuko pharuso, wörtl.: scharf und rauh) sind sie (in ihren Wirkungen), ein Hindernis bilden sie für die Erreichung der höchsten Bürdenfreiheit ( yogakkhema ).

Daher, o Mönche, sollt ihr also üben: ‚Gewinn, Ehre und Ruhm, die uns entstanden, wollen wir aufgeben, und nicht sollen Gewinn, Ehre und Ruhm, die uns entstanden, unser Herz umstrickend (und darin haften) bleiben!‘

So, wahrlich, o Mönche, sollt ihr üben!“