Saṃyutta Nikaya 17
Gewinn und Ehre
7. Der Giftpfeil
So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene zu Sāvatthī, im Jeta-Hain, im Kloster Anāthapindikas.
Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: „Ihr Mönche!“—„Ja, o Herr!“ erwiderten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also:
„Schlimm (in ihren Folgen), o Mönche, sind Gewinn, Ehre und Ruhm, einschneidend und harsch sind sie (in ihren Wirkungen), ein Hindernis bilden sie für die Erreichung der höchsten Bürdenfreiheit.
Wen, ihr Mönche, möge kein Giftpfeil durchbohren? Einen Übungsergebenen, der das Ziel noch nicht erreicht hat, mögen Gewinn, Ehre und Ruhm nicht einholen.
Der Pfeil nämlich, ihr Mönche, ist eine Bezeichnung für Gewinn, Ehre und Ruhm.
So schlimm (in ihren Folgen) sind Gewinn, Ehre und Ruhm, einschneidend und harsch sind sie (in ihren Wirkungen), ein Hindernis bilden sie für die Erreichung der höchsten Bürdenfreiheit.
Daher, o Mönche, sollt ihr also üben: ‚Gewinn, Ehre und Ruhm, die uns entstanden, wollen wir aufgeben, und nicht sollen Gewinn, Ehre und Ruhm, die uns entstanden, unser Herz umstrickend (und darin haften) bleiben!‘
So, wahrlich, o Mönche, sollt ihr üben!“