Saṃyutta Nikaya 20
Gleichnisse
8. Der Holzblock
So habe ich gehört. Einst weilte der Erhabene bei Vesālī, im Großen Walde, in der Giebelhaus-Halle.
Dort wandte sich der Erhabene an die Mönche: „Ihr Mönche!“—„Ja, o Herr!“ antworteten jene Mönche dem Erhabenen. Der Erhabene nun sprach also
„Einen Holzblock als Kopfkissen benutzen jetzt die Licchaver, ihr Mönche. Unermüdlich und eifrig sind sie in ihren Waffenübungen. Bei ihnen wird der Magadher-König Ajātasattu, der Videher-Sproß, keinen Zugang finden, keinen Angriffspunkt finden.
In künftiger Zeit aber, ihr Mönche, werden die Licchaver verweichlicht sein, zarte Hände und Füße haben; auf weichen Betten mit Wattekissen werden sie bis gegen Sonnenaufgang schlafen. Bei ihnen wird der Magadher-König Ajātasattu Zugang finden, einen Angriffspunkt finden.
Einen Holzblock als Kopfkissen benutzen jetzt die Mönche. Unermüdlich und eifrig sind sie im Streben. Bei ihnen wird Māra, der Böse, keinen Zugang finden, keinen Angriffspunkt finden.
In künftiger Zeit aber, ihr Mönche, werden die Mönche verweichlicht sein, sie werden zarte Hände und Füße haben; auf weichen Betten mit Wattekissen werden sie bis gegen Sonnenaufgang schlafen. Bei ihnen wird Māra, der Böse, Zugang finden, einen Angriffspunkt finden.
Daher, ihr Mönche, sollt ihr euch so üben: ‚Einen Holzblock als Kopfkissen wollen wir benutzen, unermüdlich und eifrig sein im Streben.‘ So, ihr Mönche, sollt ihr euch üben.“