Saṃyutta Nikaya 24
Ansichten
5. Natthidinna Sutta
(Der Rahmen diese Lehrrede ist der gleiche wie in der 1.Rede, eingesetzt sind jeweils die nachstehenden ‚Ansichten.‘.
,Es gibt keine Gabe, es gibt kein Opfer, es gibt keine Spende; es gibt keine Frucht, keine (karmische) Folge aus gutem und schlechtem Wirken; es gibt weder diese Welt noch eine andere Welt; es gibt nicht Mutter und Vater; es gibt keine geisterzeugten Wesen; es gibt nicht in Vollkommenheit wandelnde, in Vollkommenheit lebende Asketen und Priester in der Welt, die diese und jene Welt verkünden, nachdem sie sie selber erkannt und erfahren haben.—Wenn dieser aus den vier Elementen bestehende Mensch stirbt, dann geht Erde in das Erd-Element ein, kehrt dahin zurück; geht Flüssigkeit in das Flüssigkeits-Element ein, kehrt dahin zurück; geht Hitze in das Hitze-Element ein, kehrt dahin zurück; geht Luft in das Luft-Element ein, kehrt dahin zurück. In den Himmelsraum lösen sich die (Sinnes—) Fähigkeiten auf. Mit der Bahre zufünft gehen da die Männer, den Leichnam tragend, dahin. Bis zum Verbrennungsplatz kann man noch besondere Merkmale erkennen, nachher gibt es nur gebleichte Knochen, und das Ende seiner Opferspenden ist Asche. Eine Torenlehre ist dieses Geben; leeres, unwahres Gerede ist es von denen, die eine Lehre von der Existenz künden. Nach dem Zerfall des Körpers werden Toren wie Weise zerstört, vernichtet, nicht mehr sind sie nach dem Tode.‘