Aṅguttara Nikāya
Das Sechser-Buch
67. Eines aus dem Anderen I
Daß da, ihr Mönche, ein Mönch, der schlechte Freunde, schlechte Genossen, schlechte Gefährten hat, während er solch schlechte Freundschaft hegt und pflegt, sich solch schlechten Freunden zugesellt und ihrem Beispiele folgt, die Regeln vorbildlichen Betragens erfüllen wird, das ist unmöglich. Und daß er, ohne die Regeln vorbildlichen Betragens erfüllt zu haben, die Regeln der Zucht erfüllen wird, auch das ist nicht möglich. Und daß er, ohne die Regeln der Zucht erfüllt zu haben, die Sittenregeln erfüllen wird, auch das ist nicht möglich. Und daß er, ohne die Sittenregeln erfüllt zu haben, die Sinnenbegierde, die Begierde nach feinkörperlichem Dasein oder nach unkörperlichem Dasein aufgeben kann, auch das ist nicht möglich.
Daß aber, ihr Mönche, ein Mönch, der edle Freunde, edle Genossen, edle Gefährten hat, während er solch edle Freundschaft hegt und pflegt, sich solch edlen Freunden zugesellt und ihrem Beispiele folgt, die Regeln vorbildlichen Betragens erfüllen wird, das ist wohl möglich. Und daß er, die Regeln vorbildlichen Betragens erfüllend, die Regeln der Zucht erfüllen wird, auch das ist möglich. Und daß er, die Regeln der Zucht erfüllend, die Sittenregeln erfüllen wird, auch das ist möglich. Und daß er, die Sittenregeln erfüllend, die Sinnenbegierde, die Begierde nach feinkörperlichem Dasein oder nach unkörperlichem Dasein aufgeben wird, auch das ist möglich.