Aṅguttara Nikāya

Das Sechser-Buch

98. Lehrgemäße Überzeugung I

  • Wenn da, ihr Mönche, ein Mönch irgendein Daseinsgebilde als beständig betrachtet, so ist es unmöglich, daß er lehrgemäße Überzeugung besitzt.
  • Besitzt er aber keine lehrgemäße Überzeugung, so ist es unmöglich, daß er den vollkommenen Pfad der Gewißheit betreten kann.
  • Ohne aber den vollkommenen Pfad der Gewißheit betreten zu haben, ist es unmöglich, daß er die Frucht des Stromeintritts, der Einmalwiederkehr, der Nichtwiederkehr oder der Heiligkeit verwirklichen wird.

Wenn aber, ihr Mönche, ein Mönch jegliches Daseinsgebilde als vergänglich betrachtet, so ist es wohl möglich, daß er lehrgemäße Überzeugung besitzen wird. Besitzt er aber lehrgemäße Überzeugung, so ist es wohl möglich, daß er den vollkommenen Pfad der Gewißheit betreten wird. Hat er aber den vollkommenen Pfad der Gewißheit betreten, so ist es wohl möglich, daß er die Frucht des Stromeintritts, der Einmalwiederkehr, der Nichtwiederkehr oder der Heiligkeit verwirklichen wird.