Saṃyutta Nikaya 24

Ansichten

8. Mahādiṭṭhi Sutta

(Der Rahmen diese Lehrrede ist der gleiche wie in der 1.Rede, eingesetzt sind jeweils die nachstehenden ‚Ansichten.‘.

Sieben Grundstoffe sind unerschaffen, von unerschaffener Artung, ungeformt, ohne einen Former, nichts erzeugend, starr wie ein Berg, unbeweglich wie ein Pfeiler verharrend; sie bewegen sich nicht und verändern sich nicht; nicht stören sie einander und sind unfähig, einander Lust oder Schmerz oder Lust und Schmerz zu verursachen. Welche sieben?

Der Erd-Grundstoff, der Flüssigkeits-Grundstoff, der Hitze-Grundstoff, der Luft-Grundstoff, Lust, Schmerz, Leben(skraft).

Diese sieben Grundstoffe sind unerschaffen ... Wenn einer mit scharfem Schwerte den Kopf abschlägt, nicht raubt er damit das Leben, nur in den leeren Raum zwischen den Grundstoffen dringt das Schwert ein.

Vierzehn Mal hunderttausend Kategorien von Geburten gibt es und noch weitere sechstausendsechshundert; fünfhundert Arten von Karma; fünf Arten von Karma, drei Arten von Karma, ein und ein halbes Karma; zweiundsechzig Pfade; zweiundsechzig Teile eines Zeitalters; sechs Menschenarten; acht (Alters—) Stufen des Menschen; neunundvierzighundert Lebensweisen; neunundvierzighundert Arten von Wanderasketen; neunundvierzighundert Naga-Heime; zwanzighundert (Sinnes—?) Fähigkeiten; dreißighundert Höllen; sechsunddreißig Leidenschafts-Elemente; sieben bewußte Keimlinge; sieben unbewußte Keimlinge; sieben Knoten—(Gewächs—?) Keimlinge; es gibt sieben Arten von Himmlischen; sieben Arten von Menschen; sieben Arten von Kobolden; sieben Seen; sieben Felsblöcke; sieben Klüfte; siebenhundert Klüfte; sieben Träume; siebenhundert Träume; vierundachtzighunderttausend große Weltalter,

(und erst) nachdem (diese) durchwandert und durchkreist sind, werden Toren wie Weise dem Leiden ein Ende machen. Das aber gibt es nicht dabei: „Durch solche Tugend, solches Gelübde, solche Buße, solches Reinheitsleben werde ich noch nicht völlig ausgereiftes Wirken zur völligen Reife bringen und völlig ausgereiftes Wirken enden lassen, nachdem ich (seine Folgen) nach und nach erfahren habe..

Solches, wahrlich, gibt es nicht. In einem (zeitlich) begrenzten Daseinskreislauf, in dem Lust und Leid wie mit Scheffeln zugemessen sind, gibt es kein Abnehmen und Anwachsen, gibt es keine Zunahme und Minderung. Wie ein hingeworfenes Garnknäuel sich abrollt, sich vorwärtsbewegt, genau ebenso erfahren Toren wie Weise, eben während ihr Leben abrollt, Lust und Leid.‘