Aṅguttara Nikāya
Das Vierer-Buch
116. Unermüdlichkeit
Nach vier Dingen, ihr Mönche, müsst ihr unermüdlich streben. Nach welchen vier Dingen?
- Den schlechten Wandel in Werken, ihr Mönche, müsst ihr lassen, den guten Wandel in Werken pflegen und dürft darin nicht lässig sein.
- Den schlechten Wandel in Worten müsst ihr lassen, den guten Wandel in Worten pflegen und dürft darin nicht lässig sein.
- Den schlechten Wandel in Gedanken müsst ihr lassen, den guten Wandel in Gedanken pflegen und dürft darin nicht lässig sein.
- Falsche Ansicht müsst ihr lassen, rechte Erkenntnis pflegen und dürft darin nicht lässig sein.
Hat aber, ihr Mönche, der Mönch schlechten Wandel in Werken, Worten und Gedanken gelassen, den guten Wandel in Werken, Worten und Gedanken gepflegt, hat er falsche Ansicht gelassen und rechte Erkenntnis gepflegt, so schreckt ihn kein künftiger Tod.