Aṅguttara Nikāya

Das Vierer-Buch

117. Der Wächter des Geistes

Aus vier Gründen, ihr Mönche, hat man um seiner selbst willen unermüdliche Achtsamkeit zum Wächter des Geistes zu machen. Aus welchen vier Gründen?

‚Möge mir bei den Gier erregenden Dingen der Geist nicht gieren!‘ So hat man um seiner selbst willen unermüdliche Achtsamkeit zum Wächter des Geistes zu machen.

‚Möge mir bei den Haß erregenden Dingen der Geist nicht hassen!‘ So hat man um seiner selbst willen unermüdliche Achtsamkeit zum Wächter des Geistes zu machen.

‚Möge mir bei den Wahn erregenden Dingen der Geist nicht wähnen!‘ So hat man um seiner selbst willen unermüdliche Achtsamkeit zum Wächter des Geistes zu machen.

Möge mir bei den betörenden Dingen der Geist nicht betört sein!‘ So hat man um seiner selbst willen unermüdliche Achtsamkeit zum Wächter des Geistes zu machen.

Wenn nun einem Mönch, weil er von Gier, Haß, Wahn und Betörtsein frei ist, sein Geist bei den Gier erregenden, Haß erregenden, Wahn erregenden und betörenden Dingen nicht giert, nicht haßt, nicht wähnt und nicht betört wird, dann wankt er nicht, bebt er nicht, erzittert er nicht, gerät nicht in Furcht und verfällt nicht mehr den Meinungen Andersgesinnter (wtl: geht nicht mehr nach den Worten (andersfährtiger) Asketen).