Aṅguttara Nikāya
Das Fünfer-Buch
105. Wohlbefinden im Orden I
Fünf Arten des Wohlbefindens gibt es, ihr Mönche. Welche fünf?
Da erweist sich, ihr Mönche, ein Mönch gegen seine Ordensbrüder, ob bemerkt oder unbemerkt, liebevoll in Taten, liebevoll in Worten, liebevoll in Gedanken. Was aber jene Sittenregeln betrifft, die ungebrochenen, unverletzten, unbefleckten, unverdorbenen, befreienden, von Verständigen gepriesenen, unbeeinflußten, die geistige Sammlung fördernden, in diesen Sittenregeln stimmt er mit seinen Ordensbrüdern überein, ob bemerkt oder unbemerkt. Und in jener edlen, erlösenden Erkenntnis, die den danach Handelnden zum völligen Leidensende führt, in dieser Erkenntnis stimmt er mit seinen Ordensbrüdern überein, ob bemerkt oder unbemerkt. Diese fünf Arten des Wohlbefindens gibt es, ihr Mönche.