Saṃyutta Nikaya 14
Von den Elementen
3. Wie es nicht ist
Ort der Begebenheit: Sāvatthī.
„Infolge der Verschiedenheit der Elemente, ihr Bhikkhus, entsteht die Verschiedenheit der Berührungen. Nicht aber entsteht infolge der Verschiedenheit der Berührungen die Verschiedenheit der Elemente.
Welches aber ist, ihr Bhikkhus, die Verschiedenheit der Elemente?
Das Element: Sehen, das Element Hören, ... Riechen, ... Schmecken, ... Fühlen, Denken.
Dies, ihr Bhikkhus, heißt Verschiedenheit der Elemente.
Wie aber, ihr Bhikkhus, kann man sagen, daß infolge der Verschiedenheit der Elemente Verschiedenheit der Berührungen entsteht, daß aber nicht infolge der Verschiedenheit der Berührungen die Verschiedenheit der Elemente entsteht?
Infolge des Elementes Sehen, ihr Bhikkhus, entsteht die Berührung des Sehens, nicht aber entsteht infolge der Berührung des Sehens das Element Sehen Infolge des Elements Hören, ihr Bhikkhus, entsteht die Berührung des Hörens, nicht aber entsteht infolge der Berührung des Hörens das Element Hören. Infolge des Elements Riechen, ihr Bhikkhus, entsteht die Berührung des Riechens, nicht aber entsteht infolge der Berührung des Riechens das Element Riechen. Infolge des Elements Schmecken, ihr Bhikkhus, entsteht die Berührung des Schmeckens, nicht aber entsteht infolge der Berührung des Schmeckens das Element Schmecken. Infolge des Elements Fühlen, ihr Bhikkhus, entsteht die Berührung des Fühlens, nicht aber entsteht infolge der Berührung des Fühlens das Element Fühlen. Infolge des Elements Denken, ihr Bhikkhus, entsteht die Berührung des Denkens, nicht aber entsteht infolge der Berührung des Denkens das Element Denken.
Auf solche Art also, ihr Bhikkhus, entsteht infolge der Verschiedenheit der Elemente die Verschiedenheit der Berührungen, nicht aber entsteht infolge der Verschiedenheit der Berührungen die Verschiedenheit der Elemente.“