Saṃyutta Nikaya 9

Vom Walde

6. Anuruddha

Einstmals wohnte der ehrwürdige Anuruddha im Lande der Kosala, in einem Haine.

Da nun begab sich eine zur Gruppe der dreiunddreißig Götter gehörige Devatā, mit Namen Jālinī, die früher Gattin des ehrwürdigen Anuruddha gewesen war, dorthin, wo sich der ehrwürdige Anuruddha befand.

Nachdem sie sich dorthin begeben hatte, redete sie den ehrwürdigen Anuruddha mit der Strophe an:

„Darauf richte dein Denken, wo du früher gelebt hast,
Auf die dreiunddreißig Götter, denen alle Wünsche sich erfüllen:
Begleitet, umgeben von himmlischen Mädchen leuchtest du.“

„Unglücklich sind die himmlischen Mädchen,
da sie in körperliehem Dasein sich befinden,
Und unglücklich sind die Wesen, die nach himmlischen Mädchen begehren.“

„Nicht kennen die das Glück, die nicht den (Garten) Nandana sehen,
Den Aufenthalt der Gottmenschen, der herrlichen Dreimalzehn.“

„Nicht verstehst du, Törin, wie das Wort der Vollendeten lautet:
Unständig sind alle Gestaltungen, sie müssen entstehen und wieder vergehen.
Nachdem sie entstanden, gehen sie unter; ihre Stillung ist segensreich.
Jetzt gibt es kein neues Leben mehr in einer Göttergruppe, o Jālinī!
Vernichtet ist der Kreislauf der Geburten, nicht mehr gibt es jetzt eine Wiedergeburt.“